Spielformen

Abgesehen von Zählspiel oder Stableford oder Lochwettspiel gibt es noch viele andere Variationen des Golfspiels, die Sie vielleicht gern mal auf einer Privatrunde ausprobieren möchten oder die im GCSO als Turnier ausgetragen werden.

Sie finden auf dieser Seite in alphabetischer Reihenfolge von „Auswahldrive“ bis „Zocken“ eine kleine Auswahl klassischer Spielformen und auch solche, die von der puren Arithmetik des Spiels ums Handicap weg und hin zu reinem Vergnügen am Golf führen.

In entsprechenden Büchern finden Sie noch viel, viel mehr Spielformen und Wett-Möglichkeiten und deren Kombinationen. Empfehlenswert ist da z.B. das Buch "Golf - Was wird hier gespielt?" von Dr. Frank von Schilling, aus dem wir hier zum Teil zitieren. Weitere Quellen und Lesetipps finden Sie unter "Links und Literaturtipps" auf dieser Homepage.

Schönes Spiel!

P.S. Hier wie auf den anderen Seiten der Rubrik wird zumeist nur die maskuline Form „Golfer“ oder „Spieler“ verwendet – allein der besseren Lesbarkeit wegen. Die feminine ist dabei aber natürlich immer mitgedacht!

Auswahldrive („Greensome“)

Auswahldrive („Greensome“)

Der Vierer mit Auswahldrive ist eine Variante des klassischen Vierers. Beim Auswahldrive schlagen beide Spieler an jedem Loch ab und nach dem Abschlag entscheiden sie, welcher Ball weitergespielt wird. Wählen die Spieler den Ball von Spieler B, macht Spieler A den nächsten Schlag und es wird abwechselnd mit diesem Ball weitergespielt, bis der Ball eingelocht ist. Mögliche Strafschläge kommen rechnerisch hinzu, berühren die Spielreihenfolge aber nicht.

Ein provisorischer Ball darf nur für einen von zwei verlorenen Bällen gespielt werden. Sollten beide Spieler ins Aus spielen oder sind beide Bälle verloren, besteht nur noch das Wahlrecht, dass einer der beiden Spieler einen neuen Ball mit Strafschlag ins Spiel bringt. Wird dann z.B. bei einem gemischten Paar der (eben verlorene) Ball der Dame ausgewählt, spielt der Herr den neuen Ball vom Damenabschlag. Dieser Ball liegt 3! Dieses Spiel kann als Zählwettspiel, nach Stableford oder auch als Lochwettspiel zweier Paare gegeneinander gespielt werden.

Die Berechnung der Team-Vorgabe:
0,6 der niedrigeren + 0,4 der höheren DGV-Spielvorgabe der Partner. Die Summe wird auf ganze Schläge auf- (ab 0,5) oder abgerundet (bis 0,4).

Beispiel:
A. Spieler 1: Hcp. 14 mal 0,6 = 8,4
B. Spieler 2: Hcp. 22 mal 0,4 = 8,8

Bestball = Vierball-Bestball (Fourball)

Bestball = Vierball-Bestball (Fourball)

Beim Vierball-Bestball spielen beide Partner jedes Loch mit ihrem eigenen Ball zu Ende. Das bessere Ergebnis wird in die Scorekarte eingetragen. Das kann - unter Berücksichtigung der Vorgabe - sogar die höhere Schlagzahl sein. Wird als Zählwettspiel, nach Stableford aber auch als Lochwettspiel gegen ein anderes Paar gespielt.

In diesem Turnier bekommt jeder nur ¾ seiner Vorgabe zugeteilt.

Austragbar ist der Bestball auch als Lochwettspiel, bei dem ein Spieler mit einem niedrigen Handicap gegen den besten Ball zweier oder dreier anderer Spieler mit höherem Handicap spielt ODER zwei Spieler ihren besseren Ball gegen zwei andere spielen. Die Wertung ist so wie im „normalen“ Lochwettspiel.

Bisques-Zweier

Bisques-Zweier

Variante des Lochwettspiels für private Runden: Die Vorgabe wird nicht wie üblich auf die Löcher verteilt, sondern der Spieler, der Schläge „vor“ hat, kann nach Abschluss eines Lochs (vor dem Abschlagen der Gegner am nächsten Loch) frei wählen, ob er für das abgeschlossene Loch einen oder mehrere Bisques (Vorgabeabschlag) einsetzt.

Vorgabe: Die Anzahl der Bisques beträgt 3/4 des Unterschieds der Spielvorgaben der Gegner (ab 0,5 aufgerundet) für die 18-Löcher-Runde. Bei Verlängerung bzw. Stechen kann von den Bisques für die Runde höchstens ein Bisque pro Loch beansprucht werden.

Blind Nine

Blind Nine

Bitte lesen Sie dazu zunächst unter „Florida Scramble“ oder „Texas Scramble“. Bei der Variante „Blind Nine“ wird von der Turnierleitung vor Wettspielbeginn geheim festgelegt, welche 9 Löcher in die Wertung kommen und welche nicht. Bis zur Siegerehrung weiß also niemand, wie welches Team abschneiden wird.

Chapman-Vierer (American Foursome)

Chapman-Vierer (American Foursome)

Zwei Golfer/innen bilden ein Team – beide schlagen an jedem Loch ab. Danach schlägt jeder Spieler einmal den Ball seines Mitspielers. Vor dem 3. Schlag wird entschieden, mit welchem Ball dann abwechselnd geschlagen das Loch fertig gespielt wird. Also: A und B schlagen ab, dann spielt A den Ball von B und B den von A. Man entscheidet sich für den Ball, den B gerade gespielt hat (also den, den A ursprünglich abgeschlagen hatte) – den nächsten Schlag macht A, dann wieder B u.s.w. bis der Ball in Loch ist. Die gemeinsame Vorgabe: die Hälfte der Summe der Spielvorgaben der Partner.

Bei der Variante „Kanadischer Chapman-Vierer“ spielt jeder Spieler nach dem Abschlag erst noch einmal seinen eigenen Ball weiter, dann erst wird mit einem Ball abwechselnd weitergespielt.


Chicken Chase

Chicken Chase

Chicken Chase wird in einem Team zu drei Spielern gespielt. Die Vorgabe beträgt 1/6 des gemeinsamen addierten Handicaps. Die drei Spieler vereinbaren die Abschlagreihenfolge, z.B. Spieler A schlägt vom ersten Tee, B vom zweiten und C vom dritten, A wieder vom vierten Tee u.s.w.. Nach dem Drive wird die Reihenfolge strikt eingehalten, sodass auf der ersten Spielbahn Spieler B den zweiten Schlag absolviert, dann kommt C an die Reihe, gefolgt wieder von A. Am zweiten Tee schlägt B zuerst ab, den zweiten Schlag muss C ausführen, den dritten Schlag A, dann ist wieder C an der Reihe. Die erzielten Schläge werden in die Scorekarte eingetragen, nach 18 Löchern addiert und danach die Vorgabe abgezogen. Das Team mit dem niedrigsten Nettoscore ist Sieger.

Dreiball mit Punktewertung (Barracuda)

Dreiball mit Punktewertung (Barracuda)

Lochwettspiel für drei Personen. Jeder Spieler spielt zwei voneinander unabhängige Lochwettspiele (siehe dort). Bei jedem Loch werden 6 Punkte vergeben. Der Erste erhält 4, der zweite 2, der dritte 0 Punkte. Erzielen alle drei Spieler den gleiche Score, so erhalten alle je 2 Punkte. Gibt es zwei Beste, so erhalten sie je 3 Punkte und der Dritte geht leer aus. Gibt es einen Besten und die anderen zwei sind gleichauf, dann ist die Punkteverteilung 4 / 1 / 1. Zur Berechnung der Vorgaben wird der Spieler mit dem niedrigsten Handicap auf Vorgabe 0 gesetzt, die anderen Spieler erhalten als Vorgabe die volle Differenz ihres Handicaps zum Besten oder 3/4 dieser Differenz - je nach Vereinbarung.

Drei-Schläger-Turnier

Drei-Schläger-Turnier

Gelegentlich so als Juxturnier ausgeschrieben – aber auch eine schöne Idee für private Runden, vor allem im Herbst, wenn die Bags getragen werden: Jeder Spieler darf nur 3 Schläger seiner Wahl (nach Vereinbarung inklusive oder zusätzlich Putter) mit auf die Runde nehmen. Der Rest ist klar: wie immer – möglichst wenig Schläge brauchen!

Eclectic

Eclectic

Über mehrere Runden wird Golf gespielt (an einem Tag oder auch über Wochen / Monate verteilt). Jeder Spieler darf am Ende das jeweils beste Ergebnis der Runden auf jedem einzelnen Loch in eine neue Karte eintragen. Erstaunlich, wie gut man alle Löcher irgendwann gespielt hat.

Flaggenwettspiel

Flaggenwettspiel

Form des Zählwettspiels. Jeder Spieler kann so viele Schläge ausführen, wie die Summe seines Handicaps und der Platzstandard ergeben. Beispiel: Spielvorgabe 36 plus Platzstandard 72 = 108. Wo der Ball nach dem letzten, als hier z.B. dem 108ten Schlag liegt, wird eine kleine Flagge mit dem Namen des Spielers in den Boden gesteckt. Gewinner ist derjenige, der am weitesten mit seiner Fahne kommt, ggf. natürlich gern über das 18. Loch hinaus, was einer Unterspielung gleich kommt.

Florida Scramble

Florida Scramble

Ein Vierball-Teamspiel auf Zählspielbasis (siehe auch Texas Scramble). Alle (3 oder) 4 Spieler schlagen an jedem Loch ab - dann entscheiden sie, welcher der 4 Bälle die beste Lage hat (nicht unbedingt der Weiteste). Die Stelle wird mit einem Tee markiert. Die drei Spieler, deren Ballposition NICHT ausgewählt wurde, droppen innerhalb einer Schlägerlänge - nicht näher zum Loch - um diese Stelle und spielen ihre Bälle von dort weiter. Der Golfer, dessen Ballposition ausgesucht wurde, muss jeweils aussetzen. So wird mit jeder Balllage nach den je 3 Schlägen verfahren, bis die Bälle auf dem Grün sind. Dort wird der beste Ball markiert und alle 3 Spieler putten von dieser Stelle bzw. innerhalb einer Putter-Kopf-Breite. Wenn der Ball im Loch ist wird das Ergebnis auf der gemeinsamen Karte notiert (Stableford oder Zählwettspiel).

Die Berechnung der Team-Vorgabe kann z.B. wie folgt aussehen - es gibt aber auch andere Modelle. Die Spielleitung legt das fest und der PC berechnet die ganze Sache - wir müssen dann nur noch gut spielen ;-).

Addition von
0,4 x des niedrigsten Handicaps
0,3 x des zweitniedrigsten Handicaps
0,2 x des zweithöchsten Handicaps
0,1 x des höchsten Handicaps

Tipp: Beim Scramble darf die Reihenfolge der Spieler, die ihre Schläge machen frei gewählt werden – es kann z.B. sinnvoll sein, den vermeintlich „sichersten“ Spieler zuerst schlagen zu lassen, denn wenn ein Ball schon mal gut liegt, kann ein „Longhitter“ des Teams mal etwas riskieren.

Gegen Par

Gegen Par

Jeder Spieler spielt jedes Loch gegen sein eigenes Netto-Par. Das erspielte Netto- Par zählt „0“. Erreicht der Spieler eine geringere Schlagzahl, so wird ein Plus (+) geschrieben, bei höherer Schlagzahl wird ein Minus (-) geschrieben. Wenn also sowieso keine „0“ mehr drin ist, hebt man den Ball auf und muss das Loch nicht zu Ende spielen, was das gesamte Turnier sehr beschleunigt. 

Der Spieler hat gewonnen, der die höchste Plus-Anzahl hat. Auf der Score-Karte ist (zusätzlich) die Schlagzahl einzutragen, um die Punkte nach Stableford errechnen zu können.

Klassischer Vierer (Foursome)

Klassischer Vierer (Foursome)

Zwei Spieler spielen zusammen mit einen Ball, es wird immer abwechselnd geschlagen. Vorher wird festgelegt, welcher Spieler an den geraden und welcher an den ungeraden Löchern abschlägt. Diese Reihenfolge muss für das gesamte Spiel eingehalten werden. Strafschläge beeinflussen dabei die Spielreihenfolge nicht. Das gemeinsame Bruttoergebnis der Partner wird in die Scorekarte eingetragen und am Ende der Runde die Vorgabe abgezogen, um das Nettoergebnis zu erhalten.

Dieses Spiel kann als Zählwettspiel, nach Stableford oder auch als Lochwettspiel zweier Paare gegeneinander gespielt werden.

Die Spielvorgabe für das Team ist die Hälfte der Summe der Spielvorgaben der Partner.

Beispiel:
Spieler A: Spielvorgabe 27, Spieler B: Spielvorgabe 33
Team-Spielvorgabe: 27 + 33 = 60, geteilt durch 2 = Teamvorgabe 30

Lochspiel (Match-Play)

Lochspiel (Match-Play)

Beim Lochspiel (neben Zählspiel eine der beiden Grundformen des Golf) spielen zwei Golfer/innen (oder auch Teams) direkt gegeneinander. Die Handicapbasis beträgt die ganze oder auch 3/4 der Differenz zwischen dem Handicap der beiden Spieler. Hat z.B. Spieler A HCP 11 und Spieler B HCP 4, beträgt die Differenz 7 Schläge. 3/4 davon sind 5. Also hat Spieler A auf den Löchern mit Vorgabe-Index 1 bis 5 je einen Schlag im Verhältnis zu seinem Gegner vor. Die eigentliche Schlagzahl der Spieler pro Loch ist irrelevant - der Spieler, der an einem Loch weniger Schläge benötigt gewinnt dieses Loch. Bei gleicher Schlaganzahl gilt das Loch als „geteilt“. Eine Runde gewinnt der Golfer, der die meisten Löcher für sich entscheiden konnte bzw. der mit einer größeren Anzahl von Löchern führt als noch zu spielen sind. Das Spiel ist in dem Fall beendet und geht folglich nicht unbedingt über 18 Löcher, kann aber bei Gleichstand über mehr als 18 Löcher (bis zum „sudden death“) gehen.

Der Spielstand wird wie folgt angegeben:

up / auf = X Löcher vorn.
Z.B. „2 auf“ bedeutet, dass der Spieler, aus dessen Sicht gesprochen wird, zu irgendeinem Zeitpunkt des Matchs 2 Löcher mehr gewonnen hat als sein Gegner

down = der momentan oder am Ende Unterlegene liegt entsprechend viele Löcher im Rückstand (also „2 down“)

all square = Gleichstand

dormi = einer führt mit gleich vielen Löchern auf, wie noch zu spielen sind
Z.B. nach Loch 14 liegt ein Golfer „4 auf“ bei 4 noch zu spielenden Löchern. Bei „dormi 4“ reicht dem Golfer das Teilen des nächsten Lochs, um das Match zu gewinnen – hier z.B. dann „4 auf 3“ beim Teilen des Lochs 15.

Ein Endstand von „5 auf 4“ bedeutet, dass ein Golfer bei 5 mehr gewonnenen Löchern nach dem 14. Loch (4 Löcher noch zu spielen) den Gegner geschlagen hat. „10 auf 8“ wäre das deutlichste mögliche Resultat – denn so lange noch mehr Löcher zu spielen sind, als jemand „down“ liegt, kann dieser Golfer ja immer noch aufholen.

Im Lochspiel darf ein Putt, ein ganzes Loch oder gar das komplette Match geschenkt werden. (Variante für 3 Spieler – siehe „Dreiball mit Punktewertung“/ „Barracuda“)

Portugiesischer Einschläger

Portugiesischer Einschläger

Der „Portugiesische Einschläger“ ist ein spaßiges Mannschaftsspiel mit vier Spielern. Jeder Spieler darf nur einen Schläger für die gesamte Runde wählen, einer muss aber den Putter nehmen. Die Partner spielen in einer vorher festgesetzten Reihenfolge, die über alle Löcher geht. Das Team erhält als Vorgabe 3/8 der Handicapsumme der Spieler.

Spieler A nimmt zum Beispiel Holz 5, Spieler B das Eisen 5, Spieler C Eisen 9 und Spieler D hat den Putter. Loch 1, Par 4: Spieler A schlägt ab, Spieler B schlägt sein Eisen 5 aufs Green, Spieler C muss seinen Putt mit dem Eisen 9 machen (schonen Sie das Green). Sollte er einlochen, muss Spieler D am zweiten Loch mit dem Putter abschlagen und Spieler A den zweiten Schlag mit dem Holz 3 machen, usw.

Die Reihenfolge bleibt also immer gleich, vom Abschlag bis zum 18. Loch und ändert sich nicht nach Vollendung eines Loches.

ProAm

ProAm

Professional und Amateure - ein Team-Spiel, in dem je ein Pro mit bis zu drei Amateuren antritt. Es gibt mehrere Möglichkeiten der Austragung solcher Turniere. Die Wertungen erfolgen z.B. für den Pro, die Amateure und für das gesamte Team gesondert und um Brutto- und Netto-Preise als Team und Einzelspieler. Neben dem sportlichen Wettkampf ist es interessant, das Spiel eines Pros hautnah zu studieren und vielleicht von seinem Können zu profitieren.

Querfeldein (Cross-Country)

Querfeldein (Cross-Country)

Wie der Name schon sagt, wird quer über den Platz gespielt, wobei die Löcher nicht in gewohnter Form zusammengestellt sind oder gar in entgegen der sonstigen Spielrichtung verlaufen. Gewitzte Spielführer positionieren die Fahne auch schon mal im Bunker oder lassen von Abschlag 1 auf Green 3 spielen.

Erschwernisse und Anweisungen für das Spielen eines Loches können das Spiel noch interessanter gestalten. So kann z.B. ein Abschlag mit dem Putter oder ein Bunkerschlag als Pflicht verlangt werden.

Ein Querfeldein wird im GCSO zum Saisonende angeboten und ist immer eine vergnügliche Sache. Lesen Sie doch mal unter „Turnierberichte 2006“ nach, welchen kuriosen Platz die Teilnehmer zu spielen hatten. Auf die Ideen für kommende „Querfeldein“ darf man gespannt sein. Da wird gelegentlich mit einem Hammer geputtet oder mit einem Baseball-Schläger abgeschlagen.

Shanghai-Vierer

Shanghai-Vierer

Der Shanghai-Vierer ist eine Variation des Vierers mit Auswahldrive (Greensome). Beide Partner schlagen an jedem Loch ab, aber anstatt auszuwählen, welchen Ball sie weiterschlagen wollen, entscheiden das ihre Mitbewerber im gleichen Flight. Da die Gegner wahrscheinlich den schlechteren Ball wählen werden, sind skandalöse Ergebnisse zu erwarten - also ein Spiel für starke Nerven.

Schlägerraub

Schlägerraub

Ein ausschließlich für Privatrunden vorgesehenes Spiel mit voller Vorgabe, bei dem man seine Schläger verlieren kann. Erreicht man seine 2 Stablefordpunkte an einem Loch nicht oder sein Netto-Par bei dem Spiel „Gegen Par“ nicht, muss man einen seiner maximal 14 im Bag befindlichen Schläger außer Aktion setzen, entsprechend markieren und darf diesen Schläger bis zum Ende nicht mehr verwenden. Wenn der Spieler bis Loch 14 kein Netto-Par erreicht hat, muss er das Spiel aus Mangel an Schlägern aufgeben. Mal sehen, wie man spielt, wenn das erforderliche Eisen nicht verfügbar ist ...

Schnur-Comeption (Bindfadenwettspiel)

Schnur-Comeption (Bindfadenwettspiel)

Bei der Schnur- Competiton (Bindfadenwettspiel) erhält jeder Spieler am Start gemäß seiner Vorgabe ein angemessenes Stück Schnur und eine Schere. Zur Verbesserung der Lage des Balles kann der Spieler wann und wo er will seine Schnur benutzen, indem er sie zwischen ursprünglicher und neuer, gewünschter Lage des Balles spannt und dann diese Länge zum Entwerten abschneidet. Es gibt eben keinen Strafschlag für diese Aktionen, aber ist die Schnur aufgebraucht, muss die Runde „normal“ beendet werden. Entscheidend ist die Taktik, sich die Schnur für 18 Löcher einzuteilen.

Six Six Six

Six Six Six

Spielform für vier Golfer: Zwei Spieler bilden ein Team. Jeweils nach sechs Löchern wechseln jedoch die Partner und auch die Spielform.

Löcher 1 bis 6: Auswahldrive
Löcher 7 bis 12: Chapman-Vierer
Löcher 13 bis 18: Klassischer Vierer

Six Six Six ermöglicht es den Spielern in einer Runde mit jeweils neuem Partner drei Spielformate zu spielen und führt so zu einer internen Mehrfach-Siegerehrung am 19. Loch.

Für drei Golfer ist die Variante möglich, einmal 6 Löcher lang den eigenen Ball zu spielen – weitere Versionen können Sie sich ja ausdenken.

Snake (Schlangenwettspiel)

Snake (Schlangenwettspiel)

Im Rahmen jeder Runde machbar: Wer einen Drei-Putt spielt, bekommt die „Snake“ – z.B. markiert durch eine kleine Schlange aus Plüsch ans Bag geheftet – und gibt sie erst weiter, wenn ein anderer Golfer 3 Putts benötigt. Wer am Ende der Runde (oder nach 9 Löchern) die Schlange hat, muss die Getränke an Loch 19 übernehmen oder etwas ähnliches.

Stableford

Stableford

Bei Club-Turnieren wird meistens das Zählspiel nach Stableford ausgetragen. Die ausführliche Erklärung dieses Punkte-Systems finden Sie auf der Extra-Seite „Handicap & Stableford“ der Rubrik „Das Spiel“ auf unserer Homepage.

Ein schlechtes Resultat an einem Loch kann während der Runde leichter wieder aufgeholt werden als beim klassischen Zählspiel. Die Stableford-Wertung wird bei Wettspielergebnissen auch zur Berechnung des Handicaps herangezogen. Es kann im Zählwettspiel vorkommen, dass man zwar schlechter als sein Handicap gespielt hat, aber dennoch 36 Punkte nach Stableford gespielt hat – nämlich wenn man z.B. an einem Loch 15 Schläge gespielt hat, was sich auf den Score verheerend auswirkt aber da die anderen Löcher sauber gespielt waren die Stablefordpunkte immer noch passend.

Stablefordpunkte verteilen sich wie folgt:
drei unter Par (Albatross) = 5 Punkte
zwei unter Par (Eagle) = 4
eins unter Par (Birdie) = 3
Par = 2 Punkte
eins über Par (Bogey) = 1
zwei über Par (Double-Bogey) oder schlechter = 0 Punkte

Bezug der Brutto-Punkte ist das Par des Lochs, Bezug der Netto-Punkte ist das sozusagen „persönliche Par“ eines Spielers, also das Par des Lochs plus Vorgabe des Spielers.

Sunningdale - Zweier

Sunningdale - Zweier

Variante des Lochspiels. Gespielt wird zunächst ohne Vorgabe. Ein Spieler erhält erst dann jeweils am nächsten Loch einen Schlag Vorgabe, wenn er nach dem vorangegangenen Loch „2 down“ oder schlechter lag. Bei jedem weiteren verlorenen Loch erhält der zurückliegende Spieler jeweils einen weiteren Zusatzschlag zugestanden - solange bis er ein Loch gewinnt, dann verfallen alle Extraschläge.

Texas Scramble (auch Captains Choice oder Louisiana Scramble)

Texas Scramble (auch Captains Choice oder Louisiana Scramble)

Ein Vierball-Teamspiel auf Zählspielbasis. Alle (3 oder) 4 Spieler schlagen ab - dann entscheiden sie, welcher der Bälle die beste Lage hat (nicht unbedingt der Weiteste). Die Stelle wird mit einem Tee markiert. Die anderen (hier) 3 Golfer heben ihre Bälle auf und droppen sie innerhalb einer Schlägerlänge - nicht näher zum Loch - um diese Stelle und spielen ihre Bälle von dort weiter. Das gilt für alle ausgewählten Lagen, also auch im Hindernis usw. Auf dem Grün wird der beste Ball markiert und alle putten von dieser Stelle bzw. innerhalb einer Putter-Kopf-Breite von dort. Das Loch ist beendet, wenn der erste Spieler eingelocht hat. Dieses Ergebnis wird auf der gemeinsamen Karte notiert. (Stableford oder Zählwettspiel)

Bei der Variante „Florida Scramble“ muss immer der Spieler aussetzen, der den ausgewählten Ball gespielt hat.

Die Berechnung der Team-Vorgabe kann z.B. wie folgt aussehen - es gibt aber auch andere Modelle. Der PC errechnet das, keine Sorge...

Addition von
0,4 x des niedrigsten Handicaps
0,3 x des zweitniedrigsten Handicaps
0,2 x des zweithöchsten Handicaps
0,1 x des höchsten Handicaps

Tipp: Beim Scramble darf die Reihenfolge der Spieler, die ihre Schläge machen frei gewählt werden – es kann z.B. sinnvoll sein, den „sichersten“ Spieler zuerst schlagen zu lassen, denn wenn ein Ball schon mal gut liegt, kann ein „Longhitter“ etwas riskieren.

Texas Scramble (Klassischer)

Texas Scramble (Klassischer)

Bei dieser Variante müssen von jedem Spieler während der Wettspielrunde mindestens 3 Abschläge genommen werden. Taktischer Tipp: Es empfiehlt sich, möglichst früh die Abschläge der schwächeren Spieler auszuwählen, damit man nicht zum Ende unter Druck gerät. Vorgabe: siehe Texas Scramble

Tiger and Rabbit

Tiger and Rabbit

Tiger and Rabbit ist in vielen Clubs eine beliebte Art, um einen Anfänger („Rabbit“) mit einem erfahrenen Spieler („Tiger“) zusammen spielen zu lassen. Ein „Rabbit“ und ein „Tiger“ bilden ein Team und spielen gemäß einer Variante, die z.B. auf dieser Seite ausgewählt werden kann. Die im GCSO durchgeführten „Hohen Vorgaben“ können auch „Tiger & Rabbit“-Turniere genannt werden. Man spielt zusammen, lernt sich kennen und der „Tiger“ unterstützt (natürlich regelkonform!) den „Rabbit“ z.B. beim Erlangen der Platzreife oder des Handicaps.

Up and down

Up and down

Ein sehr schräges Spiel ist das „Up and down“, weil hier nur einen Punkt bekommt, wer das Grün einer Golfbahn regulär nicht trifft (mit dem ersten Schlag beim Par 3, mit dem zweiten beim Par 4 und mit dem dritten beim Par 5), aber dennoch das Loch gewinnt. Wer ein „Green in Regulation“ trifft, hat ein Loch automatisch schon verloren. Dies ist ein Spiel für zwei gute und praktisch gleich starke Spieler.

Vierball - Aggregat

Vierball - Aggregat

Dieses Wettspiel wird normalerweise als Stableford-Vierer mit voller Vorgabe ausgetragen. Jeder Partner spielt mit seinem Ball jeweils jedes Loch zu Ende oder hebt den Ball auf, wenn er keinen Punkt mehr machen kann. Beide Scores werden aufgeschrieben, aus denen dann die Stableford-Punkte errechnet werden. Dann werden die Punkte beider Partner addiert und in die Scorekarte eingetragen. Gewinner ist die Paarung mit der addierten höchsten Punktzahl nach der vorgeschriebenen Runde. Da jeder seinen Ball spielt und volle Vorgabe gegeben wird, ist dieser Vierer handicapwirksam. Beachten Sie, dass Sie sich bei diesem Wettspiel mit Ihrem Partner beraten dürfen, trotz Vorgabewirksamk

Vierball-Bestball = Bestball (Fourball)

Vierball-Bestball = Bestball (Fourball)

Beim Vierball-Bestball spielen beide Partner jedes Loch mit ihrem eigenen Ball zu Ende. Das bessere Ergebnis wird in die Scorekarte eingetragen. Das kann - unter Berücksichtigung der Vorgabe - sogar die höhere Schlagzahl sein. Wird als Zählwettspiel, nach Stableford aber auch als Lochwettspiel gegen ein anderes Paar gespielt. In diesem Turnier bekommt jeder nur ¾ seiner Vorgabe zugeteilt.

Austragbar ist der Bestball auch als Lochwettspiel, bei dem ein Spieler mit einem niedrigen Handicap gegen den besten Ball zweier oder dreier anderer Spieler mit höherem Handicap spielt ODER zwei Spieler ihren besseren Ball gegen zwei andere spielen. Die Wertung ist so wie im „normalen“ Lochwettspiel.

Vierer

Vierer

Immer zwei Spieler spielen zusammen und schlagen – in unterschiedlichen Varianten - abwechselnd den Ball. Es gibt mehrere Spielarten, die auf dieser Seite beschrieben werden – bitte lesen Sie dort nach:

  • Vierer mit Auswahldrive
  • Klassischer Vierer
  • Chapman-Vierer

Vierer mit Auswahldrive (Greensome)

Vierer mit Auswahldrive (Greensome)

Der Vierer mit Auswahldrive ist eine Variante des klassischen Vierers. Beim Auswahldrive schlagen beide Spieler an jedem Loch ab und nach dem Abschlag entscheiden sie, welcher Ball weitergespielt wird. Wählen die Spieler den Ball von Spieler B, macht Spieler A den nächsten Schlag und es wird abwechselnd mit diesem Ball weitergespielt, bis der Ball eingelocht ist. Mögliche Strafschläge kommen rechnerisch hinzu, berühren die Spielreihenfolge aber nicht.

Ein provisorischer Ball darf nur für einen von zwei verlorenen Bällen gespielt werden. Sollten beide Spieler ins Aus spielen oder sind beide Bälle verloren, besteht nur noch das Wahlrecht, dass einer der beiden Spieler einen neuen Ball mit Strafschlag ins Spiel bringt. Wird dann z.B. bei einem gemischten Paar der (eben verlorene) Ball der Dame ausgewählt, spielt der Herr den neuen Ball vom Damenabschlag. Dieser Ball liegt 3! Dieses Spiel kann als Zählwettspiel, nach Stableford oder auch als Lochwettspiel zweier Paare gegeneinander gespielt werden.

Die Berechnung der Team-Vorgabe:
0,6 der niedrigeren + 0,4 der höheren DGV-Spielvorgabe der Partner. Die Summe wird auf ganze Schläge auf- (ab 0,5) oder abgerundet (bis 0,4).

Beispiel:
A. Spieler 1: Hcp. 14 mal 0,6 = 8,4
B. Spieler 2: Hcp. 22 mal 0,4 = 8,8
Summe 16,8. → Teamvorgabe 17.

Zählspiel (Stroke-Play)

Zählspiel (Stroke-Play)

Eine der beiden Grundspielarten (Zählspiel und Lochspiel). Beim Zählspiel ist die Gesamtzahl der Schläge entscheidend. Es muss jedes Loch gespielt werden, bis der Ball eingelocht ist. Bei der Bruttowertung zählt die absolute Schlaganzahl, bei der Nettowertung zählt die absolute Schlaganzahl abzüglich des Handicaps. Sieger der Bruttowertung ist der Spieler mit den wenigsten Schlägen, Sieger der Nettowertung ist der Spieler mit dem niedrigsten Ergebnis nach Abzug der Vorgabe

Zocken

Zocken

Eigentlich ist eine Runde Golf ja schon aufregend genug und hält reichlich Herausforderungen bereit – aber wer möchte, kann in einer Freundschaftsrunde ein wenig „zocken“, um sich selbst einen zusätzlichen Anreiz zu geben oder z.B. in einem Flight auszuspielen, wer die Runde am 19. Loch spendieren muss.

Muss man denn wirklich zocken? Spricht das denn nicht gegen unsere Tugendhaftigkeit oder Solidität?

Allen Einwänden zum Trotz sei gesagt, dass ein bisschen Zocken unter fairen Golffreunden auch sein Gutes hat – wenn alle Beteiligten sich einig und die Einsätze zu verschmerzen sind. Der Spaßfaktor ist riesengroß. Da wird über Vergünstigungen verhandelt oder die Spielarten und Einsätze ausgeknobelt und errechnet, wer nun wem wie viel schuldet bzw. wer welches Bier zahlen muss oder wer wem wie viele Bälle schuldet. Eine feste Gruppe kann z.B. auch eine Kasse füllen, die am Jahresende gemeinsam verprasst wird. Das eigentliche Ziel ist, besser Golf zu spielen - und zwar unter ein bisschen Druck. Man lernt bzw. vertieft die Regeln - und nur solide Regelkenntnisse schützen vor unerwarteten Strafschlägen oder verpassten freedrops, die einen die Wette kosten.

Psychologische Kriegsführung – flotte Sprüche wie „Pass ja auf, dass du nicht ins Wasser schlägst!“ oder „Atmest du im Rückschwung eigentlich ein oder aus?“ ziehen eine mentale Revanche nach sich, die im nächsten Matchplay nervlich allen zugute kommt. Strategisches Denken beim Golfen wird trainiert – auch, wenn man zwei gegen zwei zockt, kann man für zukünftige Vierer die Beratung unter Partnern üben.

Die „gemütlichen“ Runden sind passé: Schluss mit freundlichen Zugeständnissen – auch wenn fröhliche und faire Zocker-Freunde ihre Golffreundschaft beim Spiel um kleine Einsätze noch verstärken. Alle Putts werden gespielt, es wird nicht ein Ball irgendwo hingeworfen, weil kein provisorischer gespielt wurde und Fairplay steht an oberster Stelle.

Kleine Wetten sind OK – aber achten Sie immer auf die Freude am Golf und die guten Beziehungen zu Ihren Freunden.

Es gibt eine Menge Möglichkeiten, zu zocken und die Spannung zu steigern.

Hier die Liste einiger Favoriten:


Best at something
Bei diesen Neben-Wetten innerhalb einer Runde werden Punkte vergeben oder abgezogen.

Zum Beispiel für:

  • 3 Putts – 1 Minus-Punkt
  • Chip plus 2 Putts – 1 Minus-Punkt
  • Doppelbogey – 1 Minus-Punkt
  • bei einem Par 3 das Grün nicht treffen – 1 Minus-Punkt
  • ...trotzdem das Par spielen – 1 Plus-Punkt
  • mit einem Putt einlochen – 1 Plus-Punkt
  • Bunkerschlag und mit einen Putten lochen – 1 Plus-Punkt
  • Birdie – 1 Plus-Punkt
  • Chip und ein Putt – 1 Plus-Punkt
  • am Par 3 nearest-to-the-pin des Flights – 1 Plus-Punkt
  • Ball im Wasser – 1 Minus-Punkt
  • Längster Abschlag – 1 Plus-Punkt
  • Baum getroffen und trotzdem 2 Stableford-Punkte erzielt – 1 Plus-Punkt
  • Strafschlag kassiert und dennoch 2 Stableford-Punkte erzielt – 1 Plus-Punkt

Der Fantasie sollte keine Grenze gesetzt werden.... Knobeln Sie etwas aus, das der Spielstärke der Zocker in Ihrem Flight entspricht oder Ihnen gefällt.

Bids
Nach dem gleichen Prinzip wird bei „Bids“ verfahren: Danach wird je eine Einheit (Punkt, Geld, Ball, Bier oder so) fällig für:

Birdies (oder besser),
Sandies (aus dem Bunker mit einem weiteren Schlag ins Loch),
Greenies (für denjenigen, der auf einem Par-3- Loch am nächsten zur Fahne auf dem Grün liegt) und
Ferrets (für von außerhalb des Grüns eingelochte Bälle).

Auf einem Loch ist eine Kumulation von Bids, z. B. von Birdies und Sandys, möglich. Bei einem Vierball zählen die Bids beider Partner.

Bingo Bango Bongo
Hier werden 3 Kategorien mit je einem Punkt belohnt:
Der erste Spieler, der auf dem Grün ist, bekommt einen Punkt. Der Spieler, dessen Ball dem Loch am nächsten ist, wenn ALLE auf dem Grün sind, bekommt ebenfalls einen Punkt. Derjenige, der zuerst einlocht, bekommt auch einen Punkt. Am Schluss der Runde addiert jeder seine Punkte – der Golfer mit den meisten hat gewonnen. Das Spiel bietet auch höheren Vorgaben gute Chancen.

Doppelt oder nichts

Wie abgebrüht sind Sie? Die Wette sieht nicht gut aus – egal, welche Zockerei gerade läuft? Setzen Sie doch noch eins drauf und denken sich schnell eine Extra-Wette für das letzte Loch um „Doppelt oder nichts“ aus.

Honest John
VOR der Runde unter Freunden wird gewettet, wer welches Loch mit welcher Schlagzahl spielen wird. Die Tipps werden auf Scorekarten geschrieben. Wer mit seiner Einschätzung am besten lag, gewinnt den Einsatz.

Kilometer-Wette
Wer ein Loch alz einziger Golfer eines Flights am besten spielt (als Zählwettspiel oder auch Matchplay möglich), bekommt nicht die Punkte oder den Lochgewinn gutgeschrieben, sondern die Meter, die das Loch lang ist. Wer dann als erster die vor der Runde festgelegten Meter (z.B. 1 Kilomter) erreicht, hat gewonnen bzw. wer die wenigsten Meter gesammelt hat, muss zahlen. "Longhitter" haben nicht unbedingt einen Vorteil - es geht um den alleinigen Netto-Lochgewinn, der die Meter bringt.

Last in
Auf dem letzten Loch entscheidet sich, wer seine Mitspieler zu den ersten Drinks im Clubhaus einladen darf. Wer als letzter einlocht ist Gastgeber der Runde. Es muss streng nach der Reihenfolge geputtet werden, jeder noch so nah am Loch liegende Ball muss markiert werden und kein Putt darf geschenkt werden.

Nassau
Eine Wettspielart für Privatrunden, bei der drei Wetten laufen: um den Gewinn der ersten Neun, den der zweiten neun Löcher sowie für das beste Gesamtergebnis nach 18 Löchern. Einsatz können z.B. von jedem Mitspieler (auch einer größeren Gruppe) 3 Bälle sein, die entsprechend an die jeweiligen Sieger verteilt werden.

Skin Game
Eine Variante, die gerne bei Einladungsturnieren von Profi- Golfern gespielt wird. Bei jedem Loch wird um eine bestimmte Geldsumme gespielt (bei Amateuren wird um einen nach den Regeln noch zulässigen Einsatz gespielt – einen Ball pro Loch vielleicht?). Loch und Einsatz gewinnt der, der die niedrigste Schlagzahl benötigt hat. Wird ein Loch geteilt, so bekommt den Einsatz keiner- das Geld wird zum Einsatz des nächsten Loches dazu geschlagen.

Threesomes
Ein Spieler spielt gegen zwei andere Golfer – jede Partei hat aber nur einen Ball. Das 2er-Team muss also abwechselnd die Schläge spielen. Nach jedem Loch wird gewechselt – jeder spielt also mal alleine und mal mit Partner. Welche Partei pro Loch verliert, muss einen Wetteinsatz an den oder die Gewinner zahlen.

Golfclub Siegen-Olpe e.V.

Am Golfplatz 1, 57482 Wenden
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